SSV Leutzsch
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© Leipziger Volkszeitung vom 19.01.2008

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Leutzscher spielen gegen Wundertüten

Zwei schwere Heimspiele erwartet Trainer Rainer Schlippe am Wochenende, wenn seine Zweitliga-Wasserballer des SSV Leutzsch auf die Reserve-Teams der Berliner Bundesligisten der Wasserfreunde Spandau (Sa., 18 Uhr) und SG Neukölln (So., 11 Uhr) treffen. „Gegen diese zweiten Mannschaften anzutreten, ist meist ungünstig. Sie sind wie Wundertüten. Wir wissen nie, welche Spieler sie aufbieten“, sagt der SSV-Coach. Ihm sei allerdings klar, dass die gegnerischen Akteure in jeder Partie heiß sind, um sich für höhere Aufgaben in der ersten Formation anzubieten. „In Spandau zum Beispiel wird niemand lange durchgeschleppt. Wenn ein junger Akteur den Sprung ins Bundesliga-Team nicht zügig schafft, kann er sich einen neuen Verein suchen“, weiß Schlippe.
Mit den 6:4 Zählern läge seine Mannschaft knapp unter dem Soll von acht Punkten. Die 11:14-Niederlage kurz vor Weihnachten gegen Vogtland Plauen nach zwischenzeitlicher 6:3-Führung schmerzt ihn noch immer. „Die Gäste sind uns in der Schlussphase regelrecht davon geschwommen“, so Schlippe, „Einige bei uns sind konditionell nicht in der Verfassung, wie ich mir das vorstelle. Aber durch ihren Job oder Studium müssen wir damit leben, dass sie nur mit Abstrichen trainieren können.“
Schlippe will bereits am Sonnabend gegen Spandau II voll auf Sieg spielen. „Da haben wir Bestbesetzung, weil auch Erik Werner dabei ist.“ Einen Tag später muss der Trainer auf ihn verzichten, weil der Center-Decker als Chemnitzer Schwimmtrainer einen Wettkampf mit seinen Schützlingen hat. nt